FAQ

Häufig gestellte Fragen

Photo by Joshua Reddekopp on Unsplash

Im Rahmen unserer Kurse und Veranstaltungen werden immer viele Fragen an uns herangetragen. Da sich die Fragen oft ähneln, haben wir uns entschlossen, sie dir hier alle zur Verfügung zu stellen.

Um schneller die Frage zu finden, die für dich interessant ist, benutze ganz einfach die Punkte-Navigation am rechten Rand der Seite.

Um ein möglichst breites Spektrum an Fragen beantworten zu können, haben wir dafür ein redaktionelles Team aus verschiedenen Fachbereichen zusammengestellt, das je nach Bedarf erweitert wird:

  • Karin Kalbantner-Wernicke,  Shiatsulehrtherapeutin, Kinder-/Baby- Physiotherapeutin
  • Thomas Wernicke, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, Shonishin-Akupunkteur für Babys und Kinder
  • Angela Braun Tesch, Hebamme, Akupunkteurin
  • Dr. Steffen Fischer, Kinderarzt, Shonishin-Akupunkteur für Babys

Wenn du deine Frage hier nicht findest, kannst du uns gerne über das Kontaktformular schreiben.

Wir freuen uns von dir zu hören!

Angebote bei BabyShiatsu

Ich habe gehört, dass BabyShiatsu nicht nur was für Babys ist. Stimmt das?

Das BabyShiatsu Programm beinhaltet mehrere Kursformate. Beginnend in der letzten Schwangerschaftsphase als Vorbereitung auf die neue aufregende Zeit bis hin zum Krabbelalter ist das Programm auf die spezifischen Bedürfnisse von Eltern und Babys ausgerichtet. Zudem gibt es spezielle themenzentrierte Kurse für Väter, Großeltern und Geschwister.

Neben den Kursen wird BabyShiatsu auch als Einzelbehandlung angeboten. Hier erhalten Eltern bei ausgewählten Themen eine fachgerechte Beratung und spezielle Unterstützungsangebote. Weitere Schwerpunkte in der Einzelbehandlung sind Bindungsunterstützung  und Entwicklungsbegleitung anzubieten.

Es ist also für jeden etwas dabei.

Kursinhalte

Was wird eigentlich in einem BabyShiatsu Eltern Kurs unterrichtet?

In unserem Kurs möchten wir euch hilfreiche BabyShiatsu-Tipps und –Griffe an die Hand geben, die eurem Baby einen starken Start ins Leben ermöglichen und euch dabei helfen, die erste Zeit als junge Familie zu meistern.

Was euch im Kurs erwartet:

  • „Drück mich mal“- Glücksgriffe aus dem BabyShiatsu
  • Tipps und Tricks für euer Baby, wenn z.B. mal das Bäuchlein grummelt oder der erste Zahn Unwohlsein bereitet
  • Zauberwort Bindung: was ist auschlaggebend für eine gute Bindung und wie kann man sie erreichen?
  • Schritt für Schritt die Entwicklung eures Kindes im ersten Lebensjahr kennenlernen und erfahren, wie ihr es auf dem Weg unterstützen kannst
  • Das richtige Handling: wie trage ich unser Baby? Wie hebe ich es hoch?
  • Die täglichen Herausforderungen meistern und lernen, dabei entspannt zu bleiben
  • Stärkeübungen wie z.B. „Energie tanken im Alltag“, „Kraftvoller Rücken“ und viele mehr
  • Austausch mit anderen Eltern und ganz viel Spaß für alle

Ein Baby-Eltern Kurs umfasst 4 Kurseinheiten, eine pro Woche.

Was ist Kiss?

Meine Hebamme hat die Vermutung, dass mein Baby KiSS hat. Was ist das?

Der Begriff KiSS leitet sich her von Kopfgelenk induzierte Symmetriestörung. Hierbei handelt es sich um eine Blockierung im oberen Halswirbelbereich, die meist durch den Geburtsvorgang ausgelöst wird. Neben einer einseitigen Kopflagerung mit entsprechender Abflachung der Aufliegeseite des Kopfes können auch Nerven, die sich im Blockierungsbereich befinden, durch die Blockierung irritiert werden und beim Baby bestimmte Symptome wie motorische Unruhe, Saugschwäche, ausgeprägte Schlafstörung oder exzessives Schreien u.v.m. hervorrufen.

Trinkschwäche

Mein Baby trinkt nicht so gut an der Brust. Was könnte der Grund sein?

Diese Frage lässt sich leider auf die Schnelle nicht komplett beantworten.

Wichtig ist hier, dass zu allererst mögliche Ursachen dafür ausgeschlossen werden, insbesondere das bereits beschriebene KiSS Syndrom. Oder eventuelle Asymmetrien des Babys. Auch ist es wichtig, sich von einer Hebamme Unterstützung beim Anlegen des Babys geben zu lassen. Ebenso kann die Anspannung der Mutter eine große Rolle spielen. Tipps zur Entspannung werden wir demnächst als Film online stellen.

Aber hier kommt ein Super-Tipp, um das Baby in seinem Saugverhalten zu unterstützen. Trinkt das Baby an der rechten Brust, dann mit dem Daumen der linken Hand sanften Druck auf die Mitte der rechten Handfläche deines Kindes ausüben. Und dementsprechend umgekehrt, wenn das Baby an der anderen Brust trinkt.

Das ist ein besonderer Punkt aus der Akupunktur und dem BabyShiatsu, der das Saugen anregt, gerade bei etwas „fauleren“ Babys. Funktioniert auch, wenn ein Baby beim Saugen immer wieder eine lange Pause einlegt oder auch, wenn es zu viel Luft beim Trinken schluckt.

Stärken von Shōnishin

Ich habe von einer Babyakupunktur gehört, bei der nicht gestochen wird. 
Wie kann ich mir das vorstellen?

Hierbei handelt es sich um Shōnishin (jap. shōni – Kind; shin – Nadel), eine in Japan anerkannte Baby- und Kinderbehandlungsmethode. Die Behandlung ist nicht-invasiv und angstfrei und wird von Kindern als sehr angenehm empfunden. Die Stärke von Shōnishin liegt in der Regulation des vegetativen Nervensystems und des Meridiansystem. Gerade in der Kinderbehandlung kommt der Regulation dieser beiden Systeme besondere Bedeutung zu, da funktionelle Störungen hauptverantwortlich für die überwältigende Mehrheit aller Störungen im Säuglings- und Kindesalter sind.

Um mehr zu erfahren, schau Dir unseren Shōnishin-Film an oder besuche die Shōnishin-Website.

Schlafdauer

Gibt es irgendwelche Angaben, wie lange Kinder schlafen sollen?

Die National Sleep Foundation in Washington hat dazu folgende Angaben herausgefunden:

Säuglinge (0 bis 3 Monate):
14 bis 17 Stunden

Babys (4 bis 11 Monate):
12 bis 15 Stunden

Kleinkinder (1 bis 2 Jahre):
11 bis 14 Stunden

Kindergartenkinder (3 bis 5 Jahre:
10 bis 13 Stunden

Interessant ist, wie sich die Angaben im Laufe weniger Jahre verändert haben. Noch vor einigen Jahren wurden wesentlich längere Schlafenszeiten angegeben.

Kissen und Schutzhelme

Unsere kleine Tochter hat gerade begonnen zu laufen. Leider fällt sie oft hin und das wie ein Baumstamm auf den Rücken. In einem Forum im Internet habe ich ein Kissen entdeckt, das aussieht wie eine kleine Biene mit Flügeln. Das tragen die Babys auf dem Rücken und wenn sie umfallen, fallen sie weich und der Kopf ist geschützt. Was haltet ihr davon?

Von einer Freundin habe ich gehört dass es weiche Baby-Schutzhelme gibt, damit sich das Baby beim Hinfallen und beim an die Tischkante stoßen nicht wehtut. Unser Kleiner fängt gerade an zu krabbeln und eckt überall an. Nun möchte ich wissen, ob es nicht besser wäre, hier Gefahren vorzubeugen und ihm einen solchen Schutzhelm aufzusetzen?

Um ganz direkt auf beide Fragen zu antworten – nicht viel.

Aus einer amerikanischen Studie stammen folgende Aussagen (mich würde interessieren, welcher Assistent, da den ganzen Tag zählen musste):

Ein typisch entwickeltes Kleinkind krabbelt die Strecke von über siebenundvierzig Fußballfeldern pro Tag und erfährt durchschnittlich siebzehn Stürze pro Stunde. Das schenkt ihm eine Menge motorischer Erfahrung, um die Welt verstehen zu lernen.

Leider wird das Krabbeln zunehmend als nicht so wichtig eingeschätzt, aber es ist sehr wichtig für Babys körperliche und geistige Entwicklung. Ein Grund dafür ist, dass das Krabbeln eine große motorische Herausforderung darstellt. Die Bewegungen eines Kleinkindes sind das Fenster in die geistige Entwicklung.

Wie sich Babys bewegen beeinflusst ihre kognitiven Funktionen. Ein neun Monate alter Säugling, der robben oder krabbeln kann, hat ein besseres Gedächtnis als die gleichen Alters-Pendants, die sich noch nicht auf eigene Faust vom Platz wegbewegen.

Das zeigt, dass wir unseren Kindern gewisse Entwicklungsschritte nicht abnehmen sollten. Vielmehr sollten wir als Eltern den kleinen Weltentdeckern zur Seite stehen, ihm Mut machen und immer wieder zu neuen Erfahrungen anregen.

Also bitte – nicht versuchen, die Kleinen in Watte zu packen! So funktioniert Entwicklung zur Selbstwirksamkeit nicht!

Sitzen

Leon ist jetzt knapp 6 Monate alt und hat keine Lust mehr flach im Kinderwagen zu liegen. Meine Freundin meint, ich kann ihn ruhig schon hinsetzen, damit er mehr sieht. Stimmt das?

Besser nicht. Solange Leon noch nicht alleine sitzen kann, ist es für die Entwicklung der Wirbelsäule gesünder, wenn er nicht hingesetzt wird. Das gilt auch für den Hochstuhl. Seine Rumpfmuskulatur ist noch nicht dafür bereit und dadurch wird seine Wirbelsäule gestaucht und kann sogar spätere Verformungen begünstigen.

Probier doch mal, ihm im Wagen die Bauchlage mit Blick auf dich anzubieten. Da kann er seine Muskeln trainieren und erfährt noch einen neuen Blickwinkel. Ansonsten, wenn dein Rücken es zulässt, nimm ihn zwischendurch in ein gut gebundenes Tragetuch.

Antibiotikum

Stimmt es, dass die Gabe von Antibiotikum im ersten Lebensjahr Auswirkungen auf spätere Allergien hat?

Tatsächlich wurde in einer amerikanischen Studie mit mehr als 500.000 Kindern beobachtet, dass bei Kindern, die im ersten Lebensjahr mit Antibiotikum behandelt wurden die Wahrscheinlichkeit später an einer Nahrungsmittelallergie zu erkranken wesentlich höher war als bei Kindern, die nicht behandelt waren.

Die Forscher vermuten, dass durch Antibiotika die noch nicht voll ausgereifte Darmwand beeinträchtigt wird und dadurch allergische Reaktionen auf Grund von Nahrungsmitteln begünstigt wird.

(Journal of Allergy and Clinical Immunology: In Practice)

BabyShiatsu für Väter

Eine Frage an Ueli Staempfli:
Lieber Ueli Du gibst die BabyShiatsu-Kurse „Papa kann das auch“, die sich an Väter richten. 
Was ist bei diesen anders oder was ist das besondere an Väterkursen und warum braucht es das? Stehen hier andere Themen im Vordergrund?

Meiner Meinung nach ist es für frischgebackene Väter einfacher, ein Thema sozusagen von Mann-zu-Mann vermittelt zu bekommen, bei welchem sonst ganz klar die Mama die Hauptrolle spielt. Uns Männern fehlen bei der Geburt unserer Kinder ja auch ganze 40 Wochen Angewöhnungszeit – dies innerhalb kurzer Zeit zu kompensieren, ist meist nicht einfach. Deshalb sind Themen wie Beziehung Vater-Kind, sicheres Handling mit dem Baby und viel Hintergrundwissen zur Entwicklung sicher einige  wichtige Punkte in meinen Kursen. Ich persönlich finde es wichtig, wenn sich Männer (noch) mehr in die Familie einbringen – umso mehr freut es mich jeweils, zu sehen wie sie die Kursinhalte umsetzen und zu hören, welche Fragen die Teilnehmer gerade beschäftigen!

Übergewicht bei Kleinkindern

Ich habe gelesen, dass mütterlicher Stress zu Übergewicht bei Kindern führt. Stimmt das?

Tatsächlich wurde im Rahmen der Mutter-Kind-Studie, die vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniert wird, festgestellt, dass der empfundene Stress von Müttern im 1. Lebensjahr des Kindes, ein Risikofaktor für eine Übergewichtsentwicklung im Kleinkindalter darstellt. Dieser wirke sich vor allem auf die Gewichtsentwicklung von Mädchen aus und führe zu einer langfristigen Prägung.

Das ist doch Grund genug, gleich einen unserer Entspannungstipps auszuprobieren.

(Journal of Allergy and Clinical Immunology: In Practice)

Warten lernen

Muss ein Baby Warten lernen? Meine Freundin hat mich darauf hingewiesen, dass es langsam an der Zeit ist, nicht immer gleich auf Paul’s Rufen zu reagieren, da er sonst nicht lernt auch mal zu warten und ich ihn zu sehr verwöhne. Muss mein fünfmonatiger Sohn lernen sich zu gedulden?

Ein Kind sollte im ersten Jahr nicht zum „Warten können“ erzogen werden, denn es kann das nicht verstehen. Was es lernen würde wäre, wenn niemand kommt brauche ich auch nicht zu rufen – und dabei entweder langsam resignieren oder immer lauter werden, bis es aufgibt. Ein Kind, das aufgegeben hat, wird in seinen Forderungen leiser werden, dadurch entsteht oft der Eindruck, dass es gelernt hat zu warten.

Ein möglichst baldiges Eingehen auf die Bedürfnisse des Babys stärkt sein Selbstwertgefühl, es fühlt sich angenommen, wertgeschätzt und sicher. Sein Vertrauen in die Eltern und sich selbst wird weiter vertieft. Wenn es in dem Moment gar nicht anders geht, z.B. ihr Baby  weint, sie sich aber dringend um das Geschwisterkind oder sich selbst kümmern müssen und nicht sofort stillen oder das Baby auf den Arm nehmen können, dann hilft es ihm, wenn es ihre beruhigende Stimme hört. Es befriedigt zwar nicht sein Bedürfnis und sollte bei kleinen Babys nicht oft vorkommen, aber es fühlt sich gehört. Warten lernen kann es dadurch trotzdem nicht. Das Verständnis für Zeit können Kinder lange nicht richtig einordnen. Sie entwickeln erst nach und nach ein Verständnis für Zeitabläufe. Kleinkinder verstehen es irgendwann, wenn die Eltern sagen Sobald wir fertig sind mit den Tischdecken können wir essen und sie entdecken auch am Verhalten der Erwachsenen, dass es manchmal schnell gehen muss. Die Zeit zu messen lernen Kinder erst sicher mit Eintritt ins Schulalter.

Durchschlafen

Was bedeutet eigentlich durchschlafen bei Kindern?

Viele Eltern sind der Meinung, dass das die ganze Nacht bedeutet. Leider ist das nicht so, tatsächlich bedeutet Durchschlafen im ersten Lebensjahr bei den meisten Fachleuten: ca. 5 Stunden am Stück. Dies gelingt manchen Babys früher, andere brauchen dafür ein bis drei Jahre. Erst im Alter zwischen fünf und sieben Jahren schlafen die meisten Kinder eine ganze Nacht durch.

Händchen halten

Wenn die Großeltern mit unserem Sohn, der gerade Laufen lernt, spazieren gehen, halten sie ihn immer an beiden Händen fest. Ich habe den Eindruck, dass das nicht gut für ihn ist.

Oma und Opa meinen es oft gut, wenn sie ihrem Enkel beim Gehen Lernen die Hände reichen. Dies ist aber für beide Seiten etwas problematisch: Der Erwachsene wird es bald im Rücken spüren, da er sich beim Gehen nach unten beugen muss und das Kind wird wacklig, es findet kein Gespür für die nötige Balance und braucht umso länger, bis es allein gehen kann. Außerdem muss es beim Geführtwerden die Hände nach oben strecken, was sich ungünstig auf seine Schultern auswirkt. Durch den Lerneffekt wird es die Hilfe immer wieder einfordern, weil es eine Zeit lang keinen eigenen Weg findet zu üben, was wiederum für die Erwachsenen extrem anstrengend und belastend ist.

Sehr viel leichter lernt das Kind laufen, wenn es selbst üben darf, z.B. wenn es sich an der Kommode hochzieht und dann die ersten seitlichen Schritte meistert. Oder wenn es sich an einer Kiste hochzieht, diese schiebt und dabei die ersten Schritte erlebt. Typische Gehhilfen, sogenannte Lauflernhilfen, sind nicht nötig – im Gegenteil eher schädlich. Diverse Alltagsgegenstände erfüllen den Zweck, dass sich das Kind daran hochziehen, sie schieben und dabei die ersten Schritte üben kann.

APGAR Test

Was genau ist ein APGAR Test?

Er wird unmittelbar nach der Geburt gemacht. Dabei werden Atmung, Puls, Bewegungen des Babys, Aussehen und Reflexe kontrolliert und mit je 0 bis 2 Punkten bewertet. 9 bis 10 Punkte sind optimal, 7 bis 8 sind noch normal. Der Test wird nach 1, 5 und 10 Minuten wiederholt. Die Apgar Werte werden sowohl im Mutterpass als auch im gelben Kinderuntersuchungsheft eingetragen.

Schnuppern

Warum schnuppern Mütter so gern an ihren Babys?

Hmm – du riechst so gut! Mütter schnuppern oft mit verzückten Augen an ihrem Nachwuchs. Was ist der Grund dafür?


Der Geruch eines Neugeborenen aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn der Mutter und sorgt damit für Glücksgefühle. Und das ist unabhängig davon, ob es sich um das eigene oder ein fremdes Kind handelt.

Forscher der Universität von Montreal ließen 2 Gruppen von Frauen an Stramplern von Neugeborenen, die diese über 2 Tage getragen hatten, riechen. Dabei wurde ihr Gehirn im MRT gescannt. Die eine Gruppe waren junge Mütter, die andere Gruppe waren Frauen ohne eigene Kinder. Interessanterweise wurde nur bei den jungen Müttern im Gehirn der Nucleus caudatus aktiviert. Diese Hirnregion ist für angenehme Empfindungen zuständig. Das Belohnungssystem sorgt dafür, dass wir gewisse angenehme Verhaltensweisen wiederholen. Im Falle der Mutter-Kind-Bindung verstärkt der Babyduft die Motivation für fürsorgliches Verhalten. Hier zeigt sich wieder mal, wie gut die Natur dafür sorgt, dass unser Nachwuchs optimal versorgt wird.