Praktisches Wissen

für starke Mamas & Papas

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In dieser Rubrik möchten wir euch Ideen und Tipps geben, um den doch anstrengenden Alltag mit Babys und kleinen Kindern besser bewältigen zu können.

Manchmal ist einfach alles zu viel, dann braucht es Möglichkeiten schnell wieder zu Kräften zu kommen. Oder Ideen, wie sich manche Herausforderungen besser bewältigen lassen.

Arbeitsblätter

Liebe Mamas, liebe Papas hier beginnt in lockerer Abfolge eine Reihe mit kleinen Denkanstößen. Gerade in der ersten anstrengenden Zeit mit dem neuen Erdenbürger verliert man sich selbst oder den anderen etwas aus den Augen. Die Arbeitsblätter sollen euch dabei helfen, dem etwas entgegenzuwirken. Ihr könnt sie nur für euch selbst ausfüllen oder auch gemeinsam mit eurem Partner oder eurer Partnerin daran arbeiten. Ganz wichtig: die Arbeitsblätter sollen Spaß machen, also Augenzwinkern nicht vergessen!

Liste 7 Dinge auf, die du während deiner babyfreien Zeit gerne tun möchtest.

Schreibe eine Liste mit Dingen, die du unbedingt tun möchtest, bevor dein Kind erwachsen ist.

Hilfe, ich werde vergesslich!

Besonders in der ersten Zeit mit dem Baby nimmt die Vergesslichkeit zu. Und wenn dann auch viel Trubel im Alltag ist, steigert sich das noch. Aber hier gibt es Abhilfe:

Britische Forscher haben herausgefunden, dass rückwärts laufen unsere Merkfähigkeit deutlich verbessert. Freiwillige, die nach diversen Gedächtnisaufgaben zwei Minuten lang rückwärts gelaufen sind, behielten wesentlich mehr als Teilnehmer, die vorwärts gingen oder stehen geblieben sind. Also hilf deinem Gedächtnis auf die Sprünge und geh mal rückwärts!

Und rückwärts laufen hat noch weitere positive Nebeneffekte:

Da werden so manche Muskelgruppen trainiert, von denen du vorher nicht mal wusstest, dass du die hast. Das Becken wird beweglicher, die Wirbelsäule gekräftigt. Es ist eine wundervolle Vorbeugung bei  einseitiger Belastung und verbessert bestehende Fehlbelastungen.

Bisher nur aus dem Yoga bekannt sind die sogenannten “Umkehrhaltungen“. Ihnen wird nachgesagt, den Ausgleich von Körper und Geist und den Zustand innerer Balance wiederherzustellen.

Ebenso wie Yoga erfordert das Rückwärtsgehen eine besondere Achtsamkeit und Konzentration.  Allgemein verbessert das Rückwärtsgehen das gesamte Körpergefühl und die Wachheit und Klarheit des Geistes. Also viele Gründe gleich damit zu beginnen – und nach dem ersten Muskelkater nicht gleich wieder aufzugeben.

Und los geht’s

Vielleicht machst du deinen ersten Versuch zusammen mit einer Freundin in einem Park. Nehmt die Kinder ins Tragetuch. Eine von euch geht vorwärts, um evtl. vor Hindernissen zu warnen. Die andere geht zwei Minuten lang rückwärts. Dann wird getauscht.

Ihr werdet merken, zwei Minuten können ganz schön lang sein. Aber wenn ihr regelmäßig dran bleibt, werdet ihr den Effekt bald spüren.

Viele Spaß dabei!

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