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Tipps & Tricks

6 Glücksgriffe für dein Baby

Gerade der Alltag mit einem Baby stellt immer wieder besondere Herausforderungen an die jungen Eltern. Trotz allen Bemühungen schläft der Nachwuchs nicht ein, oder Blähungen und Verdauungsprobleme plagen das Kleine. Da sich ein Baby noch nicht anders ausdrücken kann, zeigt es sein Unwohlsein meist mit heftigem Schreien. Hier können die Glücksgriffe aus dem BabyShiatsu Unterstützung anbieten. Denn gerade bei Befindlichkeitsstörungen kann diese Behandlungsmethode eine echte Hilfe sein. Oft genügen kleine Anregungen, um den Prozess einer Selbstregulation in Gang zu setzen – etwa wenn das Baby nicht gut schläft, unruhig ist oder Bauchweh hat.

BabyShiatsu vereint das Wissen und die Erfahrung zweier Welten – einerseits die Tradition Japans mit ihrer jahrhundertealten Erfahrung, andererseits die heute allgemein anerkannten westlichen Entwicklungs- und Bindungstheorien. Damit liegt BabyShiatsu ein ausführliches Konzept zugrunde, das neue Blickwinkel auf kindliche Entwicklung ermöglicht.

Das Praktische: BabyShiatsu wird – anders als in der Babymassage – ohne Öl, am leicht bekleideten Körper angewendet. Deshalb kann es überall und ohne Aufwand eingesetzt werden.

Glücksgriff Nr. 1: Schlaf gut

  • Fördert das Einschlafen
  • Sorgt für ruhige Nächte

Lege dein Kind vor dich auf den Rücken und halte mit leichtem Daumen- und Zeigefingerdruck die Bereiche seitlich neben der Nasenwurzel. Mit der anderen Hand reibe sanft den Bauch deines Kindes im Uhrzeigersinn.

Sollte dein Kind die beiden Punkte neben der Nasenwurzel nicht mögen, dann lege deinen Daumen mittig auf die Stirn. Meist dauert es nicht lange und die Augen fallen zu.

Glücksgriff Nr. 2: Ganz ausgeglichen

  • Fördert die Ausgeglichenheit
  • Hilft zur Ruhe zu kommen
  • Unterstützt das Saugen

Lege deine Daumen in die Mitte der Handfläche deines Kindes. Zirkel nun mit sanftem Druck diesen Punkt. Er trägt den schönen Namen „Palast der Nervosität“. Versuche auch mal während des Stillens diesen Punkt zu stimulieren, das machst du dann mit deiner freien Hand, während du das Baby im Arm hältst. Das unterstützt das Saugen.

Glücksgriff Nr. 3: Zur Ruhe kommen

  • Hilft nach einem aufregenden Tag zur Ruhe zu kommen
  • Reguliert Spannungen im Körper

Übe leichten Druck in die Vertiefung in der Mitte beider Fußsohlen aus und halte diesen für einige Atemzüge. Dieser Punkt trägt den schönen Namen„Sprudelnder Quell“. Er ist besonders hilfreich, wenn dein Baby tagsüber viele Eindrücke zu verarbeiten hatte und obwohl es völlig übermüdet ist, nicht zur Ruhe findet. Eine Mutter hat diesen Punkt umgetauft in „Himmlische Ruhe“.

Glücksgriff Nr. 4: Verdauung anregen

  • Regt sanft die Verdauung an
  • Hilft bei Blähungen
  • Schenkt Ausgeglichenheit

Lege deine Daumen seitlich etwa ein Fingerbreit unterhalb der Knie deines Babys. Der Punkt trägt den Namen „Göttliche Gleichmut“. Halte diesen für einige Atemzüge und folge den Strampelbewegungen deines Kindes. Meist lösen sich prompt und gut hörbar Blähungen.

Glücksgriff Nr. 5: Luft raus

  • löst Blähungen
  • wirkt beruhigend

Drehe dein Kind auf die Seite und stabilisiere mit einer Hand diese Position. Klopfe mit der anderen Hand mit 3 Fingern rechts und links neben der Wirbelsäule sanft von oben nach unten. Viele Babys fordern hier immer Wiederholungen ein, weil sie diese Technik lieben.

Glücksgriff Nr. 6: Verdauung unterstützen

  • Unterstützt die Verdauung
  • Löst Blähungen

Führe das Händchen deines Kindes zum Mund und lasse es an dem Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger nuckeln. Dieser Punkt stimuliert die Verdauung. Japanische Großmütter haben ihren Enkelkindern meist so ab der 6. Woche diesen Punkt angeboten. Und sind der Meinung, dass Babys die an diesem Punkt nuckeln, gar nicht erst Verdauungsprobleme bekommen.